Zu einer Hochzeit in Deutschland eingeladen? Erwarten Sie eine standesamtliche Trauung, manchmal gefolgt von einer kirchlichen, einen ausgelassenen Polterabend, bei dem altes Porzellan für das Glück zerschlagen wird, und vielleicht ein Brautpaar, das gemeinsam einen Baumstamm zersägt.

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Festlich oder wie auf der Einladung angegeben. Kein Weiß, das ist der Braut vorbehalten.
Geld ist üblich, oft in einer Karte oder kreativ verpackt. Manche Paare haben einen Wunschzettel.
Die standesamtliche Trauung ist kurz; mit Kirche, Empfang und Feier kann es den ganzen Tag dauern.
Herzlichen Glückwunsch!: die klassische Gratulation
Antworten Sie bis zum Datum auf der Einladung und prüfen Sie, zu welchen Teilen des Tages Sie eingeladen sind.
In Deutschland ist nur die Zivilehe rechtlich gültig, deshalb heiratet jedes Paar auf dem Standesamt. Die Standesbeamtin oder der Standesbeamte leitet eine kurze Zeremonie, das Paar tauscht meist die Ringe und unterschreibt die Heiratsurkunde, und Trauzeugen sind heute optional. Standesämter sind nicht immer schlichte Räume: Viele Gemeinden bieten Trauungen in Schlössern, Herrenhäusern oder an anderen besonderen Orten an. Die standesamtliche Hochzeit ist oft klein, mit engster Familie und den Trauzeugen. Manche Paare heiraten zusätzlich kirchlich, am selben Tag oder später, und das ist dann oft das größere Fest. Traditionell hat jede Seite eine Trauzeugin oder einen Trauzeugen statt einer Reihe von Brautjungfern und Groomsmen.
Ein beliebter Brauch ist der Polterabend, eine lockere Feier, traditionell am Vorabend der Hochzeit, heute aber oft Wochen vorher. Gäste bringen altes Porzellan, Steingut oder Blumentöpfe mit und werfen sie auf den Boden, denn „Scherben bringen Glück“. Glas und Spiegel werden nicht zerbrochen. Danach fegt das Paar die Scherben gemeinsam zusammen, ein erstes Symbol dafür, Dinge gemeinsam anzupacken. Eingeladen wird oft nur mündlich, sodass auch Freunde, Nachbarn und Kollegen kommen können, die zur Hochzeit selbst nicht eingeladen sind. Nach der Trauung werfen Gäste manchmal Reis, und manche Paare zersägen mit einer Zugsäge gemeinsam einen Baumstamm. Oft folgt ein Sektempfang, bei dem die Gäste dem Paar gratulieren. Die Bräuche unterscheiden sich je nach Region und Familie.
Geld ist ein übliches Geschenk, oft in einer Karte oder kreativ und dekorativ verpackt. Manche Gäste orientieren sich grob an den Kosten ihres Platzes bei der Feier, dem sogenannten Tellergeld, doch das ist eine informelle Gewohnheit, keine Regel, und jedes Geschenk sollte zur Beziehung und zum eigenen Budget passen. Manche Paare wünschen sich lieber Geschenke von einer Liste oder einen Beitrag zur Hochzeitsreise.
Ein Polterabend ist meist eine entspannte, informelle Feier, die gut zu Familien passt. Für die Hochzeit selbst prüfen Sie die Einladung, und wenn jüngere Familienmitglieder mitkommen, planen Sie einen langen Tag mit Pausen ein.
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Lädt ein Kollege oder eine Kollegin Sie ein, ist Geld in einer Karte oder ein Geschenk von der Liste üblich. Kollegen legen oft zusammen, und vielleicht sind Sie beim Polterabend oder beim Sektempfang willkommen.
In Deutschland ist nur die Zivilehe auf dem Standesamt rechtlich gültig. Eine kirchliche Trauung kann folgen, ist aber freiwillig.
Eine Feier vor der Hochzeit, bei der Gäste altes Porzellan für das Glück zerschlagen und das Paar die Scherben gemeinsam aufräumt.
Ja. Geld ist üblich, oft in einer Karte oder kreativ verpackt. Manche Paare wünschen sich lieber Geschenke von einer Liste.