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Karneval, Fasching und Fastnacht in Deutschland

Je nach Region heißt sie Karneval, Fasching oder Fastnacht: Die „fünfte Jahreszeit“ endet mit Umzügen, Kostümen, Musik und „Helau!“- und „Alaaf!“-Rufen, bevor die Fastenzeit beginnt.

Bronzene Narren mit spitzen Narrenkappen auf der Spitze des Fastnachtsbrunnens am Schillerplatz in Mainz vor blauem Himmel

Foto: Achim Hube / Unsplash

Ab dem 11. November, mit dem Höhepunkt in den Tagen vor Aschermittwoch im Februar oder März

Am stärksten im Rheinland, mit den größten Umzügen in Köln, Mainz und Düsseldorf, und der schwäbisch-alemannischen Fastnacht im Südwesten.

Einen Rosenmontagszug anschauen, Kamelle fangen, sich verkleiden und beim örtlichen Narrenruf mitmachen.

Helau! oder Alaaf!: die traditionellen Narrenrufe

Ursprung und Bedeutung

Karneval, Fasching und Fastnacht sind regionale Namen für die Feste vor der vierzigtägigen Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnt. Historiker führen das Wort Fastnacht auf das Fasten zurück: Es war die letzte Gelegenheit zum Feiern vor der Fastenzeit. Im Rheinland heißt diese Zeit die „fünfte Jahreszeit“ und wird traditionell am 11. November um 11.11 Uhr eröffnet. Während Advent und Weihnachten ruht sie und lebt nach dem 6. Januar richtig auf.

Wie heute gefeiert wird

Der Straßenkarneval erreicht seinen Höhepunkt in den Tagen zwischen Weiberfastnacht, dem Donnerstag vor Aschermittwoch, und dem Aschermittwoch selbst. Der Gipfel ist der Rosenmontag mit großen Umzügen geschmückter Wagen in Köln, Mainz und Düsseldorf und in vielen kleineren Orten. Von den Wagen werden Süßigkeiten in die Menge geworfen, und viele Menschen auf der Straße sind kostümiert. In Köln führt das Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau den Zug an. Karnevalsvereine veranstalten Abende mit Liedern und humorvollen Reden, den Büttenreden, in denen oft die Mächtigen aufs Korn genommen werden. Jede Region hat ihren eigenen Ruf: „Alaaf“ ist in Köln traditionell, „Helau“ hört man in Düsseldorf, Mainz und vielen anderen Orten. Im Südwesten hat die schwäbisch-alemannische Fastnacht einen eigenen Charakter, mit eigenen Masken und alten örtlichen Traditionen. Am Aschermittwoch ist alles vorbei, und mancherorts treffen sich Karnevalisten zum gemeinsamen Fischessen. Nicht alle in Deutschland feiern mit, und die Bräuche unterscheiden sich stark von Region zu Region.

Karneval zu Hause feiern:

  • Einfache Kostüme oder Masken aus Pappe und Stoff basteln.
  • Die Narrenrufe üben: „Helau!“ und „Kölle Alaaf!“
  • Köln, Mainz und Düsseldorf auf der Karte suchen.

An den Zugstrecken ist es sehr voll, kommen Sie also früh, behalten Sie Ihre Sachen im Blick und nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel. Eine Tasche für die Süßigkeiten von den Wagen ist praktisch. Ein Kostüm ist willkommen, aber keine Pflicht.

  1. Lernen Sie zuerst ein paar Wörter. Ein Gruß in der Sprache Ihres Gegenübers zeigt, dass Sie sich Mühe geben.
  2. Beobachten Sie, bevor Sie sich anpassen. Achten Sie darauf, wie Menschen grüßen, sich treffen und entscheiden.
  3. Fragen Sie, statt anzunehmen. Jedes Team ist anders, klären Sie also, wie Ihre Kollegen am liebsten arbeiten.
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Was ist der Unterschied zwischen Karneval, Fasching und Fastnacht?

Es sind regionale Namen für dieselbe Zeit vor der Fastenzeit. Karneval sagt man vor allem im Rheinland, Fasching in Bayern, Sachsen und Österreich, Fastnacht im Südwesten.

Wann ist Rosenmontag?

Am Montag vor Aschermittwoch, meist im Februar oder Anfang März, je nach Osterdatum.

Was ruft man im Karneval?

„Alaaf“ in Köln und großen Teilen des Rheinlands, „Helau“ in Düsseldorf, Mainz und vielen anderen Orten.